Fütterung im Winter: Im Winter, wenn es kalt wird, schrumpft das Nahrungsangebot für viele Tiere. Dies betrifft vor allem Vögel und kleine Säugetiere, die bei Kälte, Eis und Schnee Schwierigkeiten haben, ausreichend Nahrung zu finden. Gartenbesitzer können jedoch helfen, indem sie Futter bereitstellen.
Vögel
Viele Singvögel, die im Winter nicht in den Süden ziehen, können menschliche Hilfe bei der Futtersuche gebrauchen. Körnerfresser wie Spatzen, Meisen oder Finken bevorzugen ungewürzte Sonnenblumenkerne, Erdnüsse, Weizen- und Haferkörner oder Hanf- und Leinsamen. Weichfutterfresser wie Amsel, Rotkehlchen und Zaunkönig mögen Obst, Beeren und Insektenlarven. Getrocknete Beeren von Holunder, Eberesche oder Liguster sowie ganze Birnen und Äpfel sind ebenfalls gut zur Fütterung geeignet. Es ist wichtig, das Futter regelmäßig und in kleineren Mengen anzubieten, um sicherzustellen, dass es frisch bleibt.
Eichhörnchen
Eichhörnchen können mit Hasel- oder Walnüssen, Sonnenblumenkernen und kleinen Karotten- oder Apfelstücken gefüttert werden. Eine langfristige Maßnahme ist das Pflanzen von Haselsträuchern, um ihnen Nahrung zu bieten.
Igel
Igel halten im Winter Winterschlaf und sind in der Regel von November bis März nicht aktiv. Dennoch benötigen sie eine ausreichende Fettschicht, die sie sich im Herbst anfressen. Die Zufütterung von geeignetem Igelfutter, wie speziellen Igeltrockenfuttermischungen, kann hilfreich sein. Es ist wichtig zu beachten, dass das bereitgestellte Futter artgerecht sein sollte. Speisereste sind tabu, da sie nicht immer den Nahrungsbedürfnissen der Tiere entsprechen und Krankheiten übertragen können. Außerdem sollten Futterstellen täglich gereinigt werden, um die Verbreitung von Krankheiten zu verhindern. Der beste Weg, um heimischen Wildtieren zu helfen, ist die Schaffung eines naturnahen und vielfältigen Gartens mit Pflanzen wie Stauden, Gräsern, Obstbäumen und Gartenfrüchten, die im Winter Nahrung bieten. Es ist auch ratsam, verschiedene Futterstellen für unterschiedliche Tierarten einzurichten.
Tipps für die Vogelfütterung im Winter:
Eine regelmäßige Reinigung von Vogelhäuschen und eine ausreichende Fütterung für einen Tag sind wichtig. Lege täglich nur so viel Futter aus, wie die Vögel tatsächlich bis zum Abend fressen können, sonst verdirbt es oder ist mit Kot verschmutzt. Am besten sollte die Fütterung aus einem Futtersilo erfolgen. Achte auf einen sicheren Standort ohne Versteckmöglichkeiten für Katzen und richte mehrere Futterstellen ein, um Gedränge zu vermeiden. Zusätzlich sollte frisches Wasser in einer sauberen Schale bereitgestellt werden. Plastiknetze bei Meisenknödeln sollten vermieden werden. Gefüttert wird mit geeigneten Lebensmitteln wie Sonnenblumenkernen, Haferflocken, Rosinen und Obst, aber nicht mit salzhaltigem Brot.