Der mediterrane Obstgarten...

Wer hatte es noch nicht – das Lebensgefühl von dolce Vita (= das süße Leben). Um diesen Lebensgefühl etwas näher zu kommen hilft ein mediterraner Balkon oder Terrasse doch erheblich. Dazu zählen in erster Linie die damit in Verbindung stehenden Zitronen- oder Orangenbäume. Aber wachsen solche Obstsorten überhaupt bei uns? Einfach Antwort: Ja!

Es gibt viele Obst- und Gemüsesorten die Sie in Kübeln auf Ihrer Terrasse, Balkon oder an anderer Stelle anbauen können. Neben dem südländischen Style haben Sie auch noch einen gewissen Nutzen, denn die Früchte schmecken einfach lecker. Und wenn Sie auf rein biologischen Dünger setzen, können Sie die Köstlichkeiten auch direkt vom Strauch aus genießen.

Was sind denn nun die richtigen Kübel-Obstpflanzen...

Voraussetzung um überhaupt Obst anzubauen, ist genügend Sonne über dem Standort steht, d.h. eine Ausrichtung des Balkons oder Terrasse in Richtung Süden. Als Faustregel gilt. Mindestens den halben Tag Sonnenlicht.

Richtig mediterran wird es, wenn Sie sich an echte Exoten wagen. Aber aufgepasst, sie benötigen viel Sonne und Wärme. Meist gibt es Sie als Säulenobst, d.h. Sie wachsen nicht so weit in die Breite sondern mehr in Höhe, damit benötigen Sie auch nicht so viel Platz.
Hier eine Auswahl an möglichen südländischen Obstpflanzen:

  •  Zitronenbäumchen
  • Orangenbäumchen
  • Apfelbäumchen
  • Kirschbäumchen
  • Pflaumenbäumchen

Auch noch im Angebot für die „Obstterrasse“ sind natürlich Beeren. Wer kennt Sie nicht, die Johannesbeeren, die pünktlich zum Johannesfeuer in tiefen rot erstrahlen und einfach gut schmecken, solang man keine unreife saure erwischt.
Außerdem kann man noch folgende Beeren gut auf Balkonen anbauen:

  • Erdbeeren
  • Stachelbeeren
  • Himbeeren
  • Brombeeren
  • Holunderbeeren

 

Kräuter sind was Sonneneinstrahlung angeht nicht so wählerisch, deshalb kann man Sie auch an schattigeren Plätzen anbauen. Genau Informationen, wie Sie die jeweiligen Kräuter anbauen, finden Sie direkt auf dem Pflegeetikett.
Viele mediterrane Kräuter kommen in Frage:

  • Basilikum
  • Rosmarin
  • Thymian
  • Oregano
  • Lavendel

 

Neben den Kräutern kann man natürlich noch viele Sorten von Gemüse als Topfpflanzen oder als Sträucher verwenden. Folgendes Gemüse kann dafür hergenommen werden:

  • Paprika
  • Tomaten
  • Gurken
  • Radieschen
  • Zucchini
Bepflanzung und Pflege...

Bei der Pflanzung von Obst und Gemüse in Kübeln verfahren Sie eigentlich analog zur Beschreibung auf  der Seite >>>Pflanzanleitung.

Zu beachten ist der richtige Pflanzzeitraum. Bei Erdbeeren ist das zum Beispiel zwischen Juli und August. Paprikapflanzen sollten am besten schon ab Februar im warmen Haus in sog. Zimmergewächshäusern herangezogen werden. Zitrusbäumchen werden in der Regel „fertig“ gekauft und müssen meist nur in einen Übertopf gestellt werden. Man kann Sie aber auch in größere Tröge umtopfen, damit die Wurzeln mehr Platz haben.
Gemüsepflanzen bauen Sie am besten in Balkonkästen oder Trögen an. Bei Pflanzen, bzw. Stauden oder Bäumchen die in die Höhe wachsen ist es sinnvoll, ein Rankgitter zu verwenden, damit sie sich beim Wachsen „festhalten“ können.. Oft reicht auch ein in den Boden gesteckter Holzspieß aus.

Der wichtigste Bestandteil der Pflege Ihrer Obst-, Beeren-, und Kräuterpflanzen ist das regelmäßige und richtig dosierte Gießen…
Zusätzlich gibt es für viele Pflanzen speziell dafür ausgelegte Dünger – mehr Informationen dazu finden Sie hier >> Unterseite Erden und Dünger verlinken. Oft reicht aber auch einfach das Aufbringen von Dung auf den Boden aus. Der optimale Düngezeitraum geht von März bis September. Wenn Sie in diesem Zeitraum so ca. alle 4 Wochen düngen, machen Sie Ihre Pflanzen überglücklich.

Rindenmulch und Co...

Schnell in den Baumarkt und Rindenmulch kaufen – so oder so ähnlich läuft es im Frühling wohl bei tausenden Hobbygärtnern ab. Doch was ist Rindenmulch eigentlich?
Im eigentlichen Sinn ist Rindenmulch nichts weiter als zerkleinerte Baumrinde. Doch allzu oft findet man auch Reste von Ästen, Zweigen oder Pflanzenabfällen darin. Deshalb ist hier – wie bei den Pflanzerden – auf die Qualität zu achten. Wichtig ist auch, wo Sie den Rindenmulch einsetzen wollen. Bestens geeignet ist er z.B. für große Freiflächen, unter Hecken oder Bäumen. Auch Rosen vertragen den Mulch gut.

Zu vermeiden ist Rindenmulch dagegen in Staudenbeeten, durch die dauerhafte Feuchtigkeit faulen die Wurzeln der Pflanzen leichter. Der meist verbreitete Grund für die Verwendung von Rindenmulch ist mit Sicherheit die optische Wirkung. Schließlich gibt es ihn  ja auch in verschiedensten  Farben. Der Rindenmulch hält aber auch unerwünschtes Unkraut fern (dick genug auftragen) und sorgt dafür, dass der Boden nicht so schnell austrocknet.

Neben den „normalen“ Rindenmulch gibt es auch noch die Pinien-Dekorrinde. Sie hat eine leicht rötliche Färbung und macht optisch ein gutes Bild.

Alternativ erhalten Sie auch  Dekormulch, der meist aus Hackschnitzeln besteht, die in verschiedensten Farben, z.B. rot eingefärbt sind und einen schönen Kontrast in Ihre Gartenanlage bringen können.