Pflanzerde - Der Kraftraum Ihrer Pflanzen...

Sicher haben Sie eine ganz genaue Vorstellung, welche Pflanzen dieses Jahr Ihren Balkon oder Ihre Terrasse schmücken sollen. Sie schwelgen in Gedanken und wissen – ja genau so soll es aussehen. Womit Sie sich wahrscheinlich (noch) nicht so intensiv beschäftigt haben ist die Wahl der richtigen Pflanzerde für Ihre Blumenpracht. Wie erkennt man überhaupt eine gute Blumenerde?  Wieviel Blumenerde wird für meine Pflanzgefäße benötigt? Diese und weitere wichtige Fragen beantworten wir Ihnen hier gern. Denn bei der richtigen Erde kommt es auf viele Faktoren an, damit Sie der Kraftfraum  Ihrer Pflanzen sein kann.
Neben dem richtigen Boden, ist auch die Düngung ein weiterer Schritt zum blühenden Garten. Wir stellen Ihnen kurz die wichtigsten Dünger vor.

  

Die richtige Pflanzerde…

Wie oben schon geschrieben, ziehen die Blumen und Nutzpflanzen Ihre Kraft in Form von Nährstoffen aus dem Boden und somit auch aus der Pflanzerde. Dabei sollte man auf die Qualität der Erde achten. Aber wie erkenne ich, ob es sich um eine gute Pflanzerde handelt? Wie so oft  kommt es auch hier auf die inneren Werte an.

Viele 08/15- Erden enthalten viel Torf, Rinde oder sogar Abfälle wie Scherben oder Äste. Auch ein hoher Salzgehalt ist nicht unüblich. Alles zusammen führt schließlich dazu, dass die Pflanzen in Ihrem gesunden Wachstum beeinträchtigt werden und anfälliger für Krankheiten sind. Merkmal von guter Erde ist hingegendas „Zerfallen“ in der Hand beim „Durchkneten“.

Universal-Pflanzerde
Wie es der Name schon sagt handelt es sich bei der Universal-Pflanzerde um eine Erde, die nahezu für alle Pflanzen in Frage kommt. Aber eben nicht auf eine spezielle Blume oder ein Gemüse abgestimmt ist. Sie ist gebrauchsfertig und hat einen gesunden Nährstoffmix. 

Blumenerde
Blumenerden sind speziell auf die Anforderungen von Grün- und Blühpflanzen vorbereitet. Sie haben eine sehr gute Wasserspeicherfähigkeit und sorgen für ein üppiges Wachstum und große Blühfreudigkeit. Blumenerden werden auch gern zum Ein- und Umtopfen verwendet. Eine Spezialform der Blumenerde ist die Kübelpflanzerde, die sich – wie man bestimmt erahnen kann – bestens für die Bepflanzung von Pflanztöpfen oder –kübeln eignet.
Daneben gibt es natürlich auch eine Reihe von Spezialerden – wir gehen hier auf die wichtigsten ein:

Gemüseerde
Gemüseerden sind für das Anbauen von Gemüse jeglicher Art vorgesehen. Ein genau abgestimmter Nährstoffgehalt, der für Gemüsepflanzen notwendig ist, rundet diese Erde ab. Außerdem sorgen sie für ein schnelles Anwachsen und Wurzeln der Nutzpflanzen.

Bio Aussaat- und Kräutererde
Die Aussatt- und Kräutererde eignet sich gut zum Pikieren und Stecklingsvermehrung, zum Einpflanzen von Kräutern oder Jungpflanzen. Sie weist eine stabile Luft- und Wasserdurchlässigkeit auf – wichtig für das Wurzelwachstum. Außerdem ist sie leicht vorgedüngt und hat ein ausgewogenes Nährstoffverhältnis.

Rhododendronerde
Rhododendren brauchen einen niedrigen ph-Wert im Boden und keine allzu lange Nässe. Deswegen speichert diese Erde gut Feuchtigkeit, verhindert Staunässe und gibt Mineralstoffe schrittweiße ab. Also Perfekt für die Rhododendren geeignet.

Spezialerde
Zusätzlich zu den schon aufgeführten Erden, gibt es natürlich noch verschiedenste Spezialerden, die wie meist der jeweilige Namen veräht , für spezielle Pflanzen geeignet sind:

  •  Rasenerde
  • Graberde
  • Rosenerde
  • Wasserpflanzenerde
  • Buchsbaumerde
  • Geranienerde
  • Beeren- und Obsterde
  • und einige andere...

 

Hier eine kleine Hilfestellung, was die Füllmengen angeht:

Dünger in der Übersicht...

Wie ernähren Sie sich denn eigentlich? Sicher gesund, ausgewogen und mehr oder weniger kohlenhydratfrei. Die Regelmäßige Zufuhr von Vitaminen in Form von Obst und Gemüse kommt natürlich auch nicht zu kurz. Im Endeffekt entscheidet jedoch jeder selbst, was gut für Ihn ist und was ihm schmeckt.
Ähnlich ist das auch bei den Pflanzen. Der Unterschied ist nur, dass die Pflanzen sich nicht aussuchen können, welche Nährstoffe sie aufnehmen. Sie sind also darauf angewiesen, von Ihnen regelmäßig und vor allem mit dem richtigen Dünger versorgt zu werden, damit Sie z.B. ihre Farbenpracht voll zur Entfaltung bringen können.

Mineralischer Dünger (chemisch hergestellt)
Er ist wasserlöslich und schnell wirkend - somit besonders für die Startdüngung oder bei Mangelerscheinungen geeignet. Die wichtigsten Nährelemente im mineralischen Dünger sind  Stickstoff, Phosphor, Kalium und Calcium.

Organischer Dünger (biologisch hergestellt)
Er besteht ausschließlich aus natürlichen Rohstoffen. Der organische Volldünger besitzt eine langfristige Wirkung, da die enthaltenen Nährstoffe erst mineralisiert, also pflanzenverfügbar gemacht werden müssen. Diese Arbeit übernehmen die auf dem Boden und im Boden lebenden Lebewesen.

Blaukorn
Der Klassiker unter den Dünger. Er liefert eigentlich alle benötigten Nährstoffe und eignet sich für alle Nutz- und Zierpflanzen im Freiland. Nachteil: Bringt man zu viel Blaukorn auf, sind oft Verbrennungen durch Sonneneinstrahlung die Folge.

Flüssigdünger
Flüssigdünger wird hauptsächlich zur Düngung von Topfpflanzen verwendet. Der Nachteil ist, dass er durch das Gießen schnell ausgewaschen wird und nicht längerfristig wirkt. Deshalb ist eine regelmäßige Düngung notwendig. Hierbei gibt es unterschiedlichste Spezialdünger – unsere Fachkräfte beraten Sie gern zu diesem Thema – fragen Sie bitte einfach nach.

Patent-Kali
Hier fällt einem sofort die Tomatenpflanze ein. Sie ist die bekannteste kaliumbedürftige Pflanze neben Kartoffeln und anderen Wurzelgemüsen.  Diese Pflanzen werden bereits im Mai und Juni damit gedüngt. Alle anderen sollten im Herbst damit versorgt werden, weil das Triebwachstum zu Ende geführt wird.

Bittersalz
Dabei handelt es sich um Magnesium. Es sollte nur bei akuter Mangelerscheinung – erkennbar z.B. durch Blattverfärbungen  verwendet werden.

Kalk
Kalk entsäuert den Boden und trägt zur leichteren Verfügbarkeit von Nährstoffen für die Pflanzen bei. Er ist unerlässlich zur Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit.