Da brennt die Küche...

Wenn es Euch zu heiß ist, dann verlasst doch die Küche…

So leicht lässt sich eine Küche, die etwas auf sich hält, aber leider nicht vom Schmutz befreien. Das verhindert alleine schon das Fett, das in jeder Küche für entsprechenden Aufwand beim Saubermachen sorgt.

Dagegen ist zwar kein Kraut gewachsen, aber mit Sicherheit einige Mittelchen, die es sehr viel leichter machen.  Verbunden mit ein paar Tipps und dem nötigen Know-How bekommen Sie das dann auch locker in den Griff – aber immer schön an die Putz-Pausen denken…

Die Schränke...

Bei Ihrer Küche heißt das also – erst mal Schränke ausräumen und gleich alles in den Müll, was nicht benötigt wird, oder schon länger nicht mehr verwendet wurde. Dann Schränke auswischen und bei den Hängeschränken das „Dach“ nicht vergessen – normal ist das genau die Stelle, an der sich das böse Küchenfett ablagert und – wenn man nichts dagegen tut – auch über Jahrhunderte liegen bleibt.

Als wahre Geheimwaffe hat sich da Felgenreiniger erwiesen  - gibt es bei uns im Baumarkt. Einfach einsprühen, einwirken lassen, abwaschen, fertig. Vorbeugend können Sie Ihre Hängeschränke dann ja von oben mit Zeitungspapier belegen, da fängt sich das Fett genauso, aber beim nächsten Frühjahrsputz brauchen Sie dann nur noch das Papier entsorgen.

Kochfeld und Backofen

Das Ceranfeld kann man  natürlich mit Ceranfeld-Reinigern angehen, aber auch da gibt es  Hausmittel, die Ihrem Kochfeld unter Garantie ein Lächeln verpassen.

Einerseits können Sie puren Zitronensaft verwenden – einfach auftragen, mit einem weichen Tuch einreiben und wieder abwischen. Spannender ist aber eine Mischung aus Backpulver und Wasser – beides zusammen mixen und dann auch mit einem weichen Tuch (ggf. Küchenkrepp) einreiben, bzw. dann wieder abwaschen – da geht dann wirklich was weg.

Für den Backofen gibt es natürlich auch wieder spezielle Reiniger zum Einsprühen. Das gleiche  Ergebnis bekommen Sie aber auch hin, wenn Sie stattdessen Rasierschaum verwenden (vielleicht vorher mal mit Ihrem Partner sprechen, damit der sich am nächsten Morgen nicht Backofenreiniger ins Gesicht sprüht). Rasierschaum aufsprühen, einwirken lassen, abwischen, sauber…

Ähnliche Ergebnisse kann man mit einer Mischung aus Essig und Wasser (50 zu 50) erzielen – möglichst in einer Sprühflasche mischen, Backofen einsprühen und mit einem Küchenschwamm einmassieren. Nach kurzem Einwirken wieder abwaschen, fertig.

Und wenn gar nichts hilft...

Dann versuchen Sie es doch einfach mal mit dem Dampfhammer!

Grundreinigung mit dem Kärcher Hochdruckreiniger – Küche aufräumen mit dem Kärcher Nass-Trockensauger! Das spart Zeit beim Frühjahrsputz, kostet allerdings ein bisschen Zeit und Geld beim Renovieren!

HALT! Das war wirklich nur Spaß – versuchen Sie das bloß nicht – der Kärcher macht aus Ihrer Küche Kleinholz. Wenn Sie mehr darüber wissen möchten, kommen Sie doch einfach mal vorbei und lassen sich beraten – kaum zu glauben, was das Ding alles kann.

Dunst-Abzugshaube...

Die Abszugshaube zieht das Fett und die Fingerabdrücke ja praktisch an, wie das Licht die Fliegen. Da gibt es nur eins – Licht aus und schon sind die Flecken weg. O.K. – das ist jetzt keine wirklich gute Lösung, aber für einen kurzfristigen Effekt reicht es.

Wenn das Ding dann aber doch länger sauber bleiben soll,  verwenden Sie einen speziellen Reiniger für verchromte Flächen, oder Sie nehmen einfach eine Sodalösung. Sodapulver  gibt es in der Drogerie – in Wasser auflösen und Abzugshaube damit abwaschen – dann können Sie das Licht auch anlassen.

Übrigens sollten Sie natürlich die Filter reinigen (Dauerfilter mal in den Geschirrspüler) und das Filtermaterial austauschen.

Küchen-Spüle...

Jetzt wird es aber richtig heftig…

Die Spüle ist wohl die Stelle in der Küche, die am meisten mit Schmutz in Berührung kommt – und nachweislich ist die Spüle auch ein ziemlicher Herd (passt zur Küche) für Keime. Deshalb sollten Sie es bei der Spüle möglichst nicht bei einer Putzaktion im Jahr belassen – hier wäre „mehr“ ausnahmsweise wirklich mal „mehr“.

Für die Reinigung gibt es auch wieder Spezialmittelchen im Handel, der Tipp mit dem Sodawasser von der Dunst-Abzugshaube funktioniert bei der Spüle natürlich genauso. Ein bisschen aufpassen müssen Sie mit den verschiedenen Materialien, in denen Spülen heute hergestellt werden – nicht alle sind so unempfindlich, wie der Hersteller es sagt. Vielleicht testen Sie ein neues Putzmittel erst mal an einer Stelle, die man nicht sieht.

Alternativ funktioniert z.B. auch der Klarspüler aus dem Geschirrspüler (pur auf einen Lappen auftragen und Spüle abwischen). Und das Abflusssieb können Sie mal mit einem handelsüblichen Radiergummi bearbeiten – funktioniert zumindest meistens.

Geschirrspüler...

Wenn man mal daran denkt, dass man von den Tellern, die aus dem Geschirrspüler kommen, ja irgendwann wieder essen wird, sollte man vielleicht auch den Geschirrspüler einer regelmäßigen Reinigung unterziehen.

Das Sieb im Geschirrspüler und alle anderen beweglichen Teile sollten Sie natürlich sowieso ständig sauber halten. Zum Frühjahrsputz sollten Sie aber auch mal versuchen, die Spülarme (vorsichtig) abzuziehen und von außen und auch von innen zu reinigen.  Dafür können Sie auch einen Kalkreiniger (Essig, Zitronensäure) verwenden, der dem Kalk an den Kragen geht. Geschirrspüler von innen mit dem Gemisch aus Essig und Wasser abwaschen – und auch die Dichtungen im Türrahmen nicht vergessen. Zum Schluss lassen Sie das Waschprogramm auf der höchsten Temperatur einmal ohne Geschirr durchlaufen, dann dürfte Ihr Geschirrspüler wieder glänzen.

Kühlschrank

Schon aus gesundheitlichen und hygienischen Gründen wird sich der Kühlschrank über jede Reinigung freuen – und natürlich erst Recht über den Frühjahrsputz eines gut gelaunten, motivierten und energiegeladenen Menschen wie Ihnen. Jeder Kühlschrank sollte einmal im Monat komplett ausgeräumt und ausgewischt werden.

Für die Reinigung verwenden Sie ein normales Spülmittel oder vielleicht sogar einfach nur Kernseife oder irgendetwas mit möglichst wenig Chemie, weil im Kühlschrank nicht nur Bakterien und Keime auf die Lebensmittel übergehen, sondern auch Chemikalien.  Der weiter oben schon ein paarmal erwähnte selbst gemachte Essigreiniger ist da wieder optimal.

Ein Desinfektionsmittel brauchen Sie übrigens weder bei der Spüle, noch im Kühlschrank – das kann sogar schädlich sein, wenn Sie mit Allergien Probleme haben. Warmes Wasser, Spülmittel oder die Essigmischung reichen völlig aus.

Also wie gesagt Kühlschrank völlig ausräumen – mit einem wirklich frischen Lappen auswischen und mit einem sauberen Tuch (ggf. Küchenkrepp) trocken wischen. Schnell wieder einräumen, damit möglichst wenig Energie verloren geht.

Kein schönes Thema - Schimmel...

Ein ganz eigenes Thema im Bad wie auch in der ganzen restlichen Wohnung  ist der Schimmel. Wenn es sich wirklich nur um sehr sehr kleine Stellen handelt, die mit Schimmel befallen sind, kann man eventuell noch versuchen, dem Bösewicht mit Essig oder medizinischem Alkohol zu Leibe zu rücken.

Im Normalfall müssen Sie aber ja dafür sorgen, dass der Schimmel verlässlich das Weite sucht – und da sollten Sie keine Kompromisse eingehen. Es geht ja um Ihre Gesundheit.

Deshalb sollten Sie da auf die Erfahrung und das Fachwissen der Spezialisten vertrauen – und damit auf professionelle Schimmel entfernern.

Bitte auch hier in jedem Fall die Gebrauchsanweisung beachten.

Armaturen in Bad und Küche...

Die Armaturen im Bad und auch in der Küche sind durch die häufige Verwendung mit verschmutzten Händen  vor dem Waschen – oder mit Seifenhänden beim Waschen relativ „gefährdet“, was Verunreinigungen betrifft. Mindestens Wasserflecken gibt es eigentlich immer und ständig auf irgendeiner Armatur im Haus. Wie gehen Sie dagegen vor?

Aggressive  Reiniger sollten sie auf keiner Armatur anwenden – die schaden der Armatur. Wenn Sie spezielle (sanfte) Sprühreiniger aus dem Handel verwenden möchten, sollten Sie die nie direkt auf die Armaturen sprühen, sondern immer auf ein weiches Tuch – und die Armatur dann  mit dem getränkten Tuch abreiben. Und danach bitte immer und grundsätzlich – egal, welches Mittel Sie verwenden – gründlichst mit klarem Wasser abspülen.

Auf keinen Fall sollten Sie natürlich scheuernde Mittel verwenden, oder Mittel mit Essigsäure, Ameisensäure, Salzsäure oder Phosphorsäure.  Unsere schon mehrmals an anderer Stelle erwähnte Essig-Wasser-Mischung sollten Sie hier also nur sehr verdünnt einsetzen.

Alternativ zur Chemie können Sie Ihre Armaturen aber auch mit Kartoffelschalen abreiben und danach normal putzen, oder sie verwenden als Putzmittel einfach Cola. Entgegen langläufiger Meinung ist es egal, ob Sie Coke oder Pepsi verwenden – und ob Coke-Light besser funktioniert? Naja…

Gegen die Kalkränder am Übergang der Armatur zum Waschbecken können Sie wieder den Backpulver-Trick versuchen – Backpulver aufstreuen, etwas Wasser drauf und eine halbe Stunde einwirken lassen – danach abreiben und gründlich abspülen. Sollte helfen.

Als absoluter Geheimtipp gilt übrigens Fensterreiniger-Schaum, mit dem können Sie im Bad auch gleich den Spiegel und andere glatte Flächen putzen – soll wirklich gut funktionieren.