Der Weg zum perfekten Rasen...

Wer will ihn nicht in seinem Garten – den perfekten Rasen. Selbstverständlich dicht gewachsen, völlig unkrautfrei und saftig grün. Wir zeigen Ihnen wie Sie vorgehen müssen und was beachtet werden sollte  um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen. Dabei gehen wir Schritt für Schritt vor und bringen Ihnen die einzelnen Arbeitsabläufe näher.
Doch bevor es an das Anlegen des Rasens geht, muss erst die Frage geklärt werden, welche Rasensaat oder sogar Rollrasen für Ihre Anforderungen in Frage kommt. Schließlich wollen Sie lange Freude an Ihrem neuen Rasen haben.

 

Auf das Saatgut kommt es an…

Gleich einmal vorne Weg – am Saatgut sollte nicht gespart werden, denn nur wenn Sie eine qualitativ hochwertige Saat benutzen, wird der Rasen auch lange grün und satt  aussehen. Wie Sie sich sicher vorstellen können,  ist  Rasensamen nicht gleich Rasensamen. Ein wichtiges Entscheidungskriterium ist z. B. wie die Graspflanze eigentlich wachsen soll. Mehr in die Breite, also eine hohe  Anzahl an  Trieben pro Quadratmeter, oder doch in die Höhe Je höher die Dichte ausfällt, je höher die Qualität des Rasens. Und beim Rasenmähen fällt weniger Schnittgut an.

Im Folgenden finden Sie die einzelnen Rasensaaten im Überblick.

Rasen neu anlegen - Schritt für Schritt...

Die besten klimatischen Bedingungen  für die Rasenneuanlage bieten die Monate April, Mai und September. Beachten Sie, dass die Mutterbodendecke mind. 15 cm dick sein sollte.

Für ein schnelles und gesundes Rasenwachstum ist es notwendig, den Boden vorher 1 bis 2 Spatenstiche tief umzugraben und Steine, Wurzeln, Unkräuter etc. zu entfernen.

Schweren und lehmigen Boden sollten Sie mit 2 m3 Flusssand/Quarzsand pro 100 m2 auflockern. Haben Sie einen leichten, sandigen Boden, dann arbeiten Sie 8 - 10 L Rindenmulch in den Boden ein.

Anschließend ebnen Sie den Boden mit einer Gartenwalze ein. Bei kleinen Flächen kann man hierfür auch Trittbretter verwenden.

Ca. 1 Woche vor Rasenaussaat sollten Sie dem Boden ca. 30 - 40 g/m2 Rasendünger zuführen.

Säen Sie mit einem Streuwagen ca. 25 - 30 g/m2 Rasensaat aus. Wählen Sie dazu möglichst einen windstillen Tag aus.

Das Saatgut nach der Einbringung in den Boden vorsichtig einharken und anwalzen oder aber mit dem Trittbrett leicht andrücken.

Danach wässern Sie den Boden mit einer feinen Brause. Achten Sie darauf, dass keine Rinnsale und Pfützen entstehen. Bei großer oder längerer Trockenheit sollten Sie den Rasen morgens und abends wässern.

Nach 7 - 14 Tagen fängt der Rasen an zu sprießen. Bei einer Rasenhöhe von 6 - 8 cm sollten Sie den Rasen auf 3 - 4 cm Höhe das erste Mal zurück schneiden.

Welches  Werkzeug und welche Gartengeräte Sie für das Anlegen Ihrer neuen Rasenfläche benötigen können Sie dieser Checkliste entnehmen (einfach unten auf die Checkliste klicken).

Schön wenn man´s hat: Rasenkanten und Abgrenzungen...

Sie kennen das bestimmt – die Überbleibsel beim Rasenmähen an den Kanten. Sicherlich haben Sie auch schon einmal die Blume im benachbarten Beet mit abgemäht. Doch das muss alles nicht sein. Zur sauberen Abtrennung von Rasenflächen und Beeten gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wir zeigen Ihnen drei Varianten, die möglich sind.

Englische Kante...
Diese „Abgrenzung“ beruht eigentlich darauf, gar nicht abzutrennen im eigentlichen Sinn. Hier wird einfach die Rasenkannte mit Hilfe eines Spatens abgestochen. Nachteil: sehr arbeitsaufwendig, da mehrmals jährlich notwendig.

Rasenkante aus Stein...
Wer sich diesen Aufwand auf Dauer sparen will greift auf eine Rasenkante zurück. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten z. B. vorgefertigte geschwungen Betonkanten oder einfach in Reihe gesetzte Pflastersteine, auf denen der Rasenmäher am Rand aufgesetzt werden kann. 

Rasenkante aus Metall...
Die Abtrennung wird einfach senkrecht in den Erdboden eingelassen. Als Material kommt Edelstahl, Stahl oder Aluminium zum Einsatz – oder auch Design-Varianten wie z.B. Rasenkanten in Rot-Optik.