Neuer Look für Wand und Decke…

Mit Ihrem ganz eigenen Look Ihrer Wand und Decke haben Sie die Möglichkeit sich ganz individuell bei der Gestaltung Ihres Wohnraumes auszutoben. Egal ob schlicht in Weiß oder farbig bunt – es muss Ihnen gefallen. Und dafür gibt es nahezu unendlich viele Möglichkeiten, damit Sie dieses Ziel erreichen. Angefangen von modernen Vliestapeten über individuell gemischte Wandfarben bis hin zu ausgefallen Fliesenmustern. Wir zeigen Ihnen hier auf den Punkt gebracht, was Sie für die Wand und den Boden alles an Werkzeug benötigen, welche  Möglichkeiten es in Punkto Individualisierung gibt und natürlich die notwendigen Arbeitsschritte.

Eine hilfreiche App dazu finden Sie hier!

Rund um´s Tapezieren...

Das brauchen Sie: 

  • Tapete
  • Passenden Kleister (kommt auf die Art der Tapete an)
  • Tapeziertisch
  • Kleisterpinsel
  • Eimer für den Kleister
  • Grundierung (falls notwendig)
  • Nahtroller
  • Tapezierbürste
  • Cuttermesser
  • Evtl. Dreieck-Beschneidkante
  • Abdeckfolie
  • Etwas Geduld beim Aufkleben der Tapete

Diese Tapeten gibt es: 

  • Die Papiertapete besteht meistens aus mehreren Lagen Papier. Sie haben oft eine leichte Prägung.  Sie sind atmungsaktiv, feuchtigkeitsregulierend und umweltfreundlich.
  • Die Strukturprofiltapete stellt eine aufgeschäumte PVC-Oberfläche auf einem Papierträger dar. Sie hat eine leichte 3D-Optik. Man kann sie auch mit Latex- oder Dispersionsfarben überstreichen.
  • Die Vinyltapete besteht aus Papier oder Vlies als Trägermaterial, auf das eine vollflächige PVC-Beschichtung aufgetragen ist. Sie ist mit Tiefdruck bedruckt und geprägt. Sie hat eine satinierte Oberfläche und dadurch einen sehr hochwertigen Glanz. Sie zeichnet sich durch eine hohe Lichtbeständigkeit, Scheuerbeständigkeit und hohe Strapazierfähigkeit aus.
  • Die Vliestapete wird aus langfaserigen Spezialstoffen, textilen Fasern und Bindemitteln hergestellt. Dadurch erhält sie eine einzigartige Dimensionsstablilität – d.h. das Material schrumpft z.B. nicht bei der Trocknung. Die Vliestapete ist die einzige Tapete, die direkt an die Wand geklebt werden kann. D.h. sie kleistern die Wand ein und kleben die Tapete darauf, nicht wie üblich umgekehrt.

So viele Tapetenrollen brauchen Sie: 

  • Die messen die Grundfläche jeder zu tapezierenden Wand (Höhe x Breite) - anhand der Rollengröße (steht auf der Verpackung) können Sie nun berechnen wieviel Tapetenrollen Sie benötigen

Beispiel: 

  • Wandmaße H 2,50 x B 7,00 m, Rollenmaß: B 0,53 x 10,05 m
  • Teilen Sie die Breite der Wand durch die Rollenbreite = Anzahl der Bahnen pro Wand, in diesem Fall 14 Bahnen á 2,50 m Länge
  • D.h. sie haben 14 x 2,50 m  zu tapezieren = 35 Längenmeter
  • Bei einer Rollenlänge von 10,05 m wären das 3,5 bzw. 4 Rollen
  • Fenster und Türen rechnen Sie bitte als Wandfläche mit. Planen Sie für Ausbesserungsarbeiten, Verschnitt etc. immer noch eine Reserverolle mit ein

Hier geht´s zur Tapezierschule!

So wird’s gemacht: 

  • Wir gehen hier davon aus, dass Sie die alte Tapete bereits restlos entfernt haben und Unebenheiten in der Wand ausgespachtelt haben
  • Wenn Sie an der Wand Abrieb feststellen können, müssen Sie die Wand mit einer speziellen Grundierung einstreichen. Die Grundierung erhalten Sie selbstverständlich bei uns im Markt
  • Für Rigipswände gibt es ebenfalls spezielle Grundierungen, die vor allem später mal ein leichteres Entfernen der Tapeten zulassen
  • Geben Sie bei jeder Tapetenbahn ca. 10 cm Beschnitt dazu. Schneiden Sie dann die Tapete dann auf die benötigte Länge zu. Hilfreich ist dabei ein Cuttermesser. Am besten Sie durchtrennen die Tapete mit dem Cuttermesser entlang einer Dreiecks-Beschneidkante. Dann entsteht ein sauberer und gerader Schnitt.
  • Danach kleistern Sie die Tapete mit dem Kleister ein und lassen diese ca. 5 Minuten einwirken (die genaue Weichzeit steht auf der Verpackung), bevor Sie die Tapete an die Wand anbringen. Fangen Sie dabei immer am Fenster mit der Fensterlaibung an.
  • Streichen Sie danach die Tapete an der Wand mit einer Tapezierbürste glatt, so dass sich keine Lufteinschlüsse bilden.
  • Wenn Sie die nächste Bahn anbringen, müssen Sie darauf aufpassen, dass die Nähte der Tapeten übereinstimmen, d.h. dass bei Fototapeten oder Tapeten mit Mustern, kein Übergang zu erkennen ist. Mit dem Nahtroller können Sie jetzt noch die Kanten „festrollen“. Die Tapeten lösen sich nämlich leicht mal an den Enden ab. Das kann so verhindert werden. Achten Sie bitte darauf, dass der Nahtroller frei von Kleister ist!

Rund um´s Streichen...

Das brauchen Sie:

  • Wandfarbe
  • Pinsel, Farbroller
  • Abstreifgitter
  • Abdeckfolie
  • Malerkrepp

 
Diese Wandfarben gibt es: 

  • Dispersionsfarben sind Farben die auf Wasserbasis hergestellt werden. Sie ist fleckenbeständig und abwaschbar. Weiterer Vorteil: Sie trocknet schnell
  • Feste Farben haben eine feste Konsistenz und spritzen und tropfen nicht. Außerdem ist diese Farbe sehr gut deckend. Etwas weniger fest, aber mit ähnlich guten Eigenschaften ausgestattet ist die Cremige Farbe.
  • Flüssige Farbe hat eine feine Konsistenz  und geht sehr einfach zu streichen. Die hohe Deckkraft ermöglicht hohe Reichweiten. Sie eignet sich besonders für große Flächen.
  • Kalkfarben sind mineralische Farb- und Bindemittel, die mit Wasser gelöst wurden. Der warme, matte, weiße Farbton hat einen ganz speziellen Charakter und lässt sich mit keiner anderen Farbe erzielen.
  • Silikatfarbe basieren auch auf mineralischen Bindemitteln. Sie eignet sich besonders für Anstriche in Feuchträumen.
  • Latexfarbe ist speziell für stark beanspruchte Wandflächen entwickelt worden. Sie ist wasserabweisen, scheuerfest und sehr strapazierfähig. 
  • Strukturfarben sind Farben die mit Sandkörnern oder kleinen Kügelchen angereichert sind. Sie geben der Oberfläche beim Streichen eine Struktur. Eine Alternative zu grobkörnigen Putz.

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Soviel Farbe brauchen Sie: 

  • Messen Sie die zu streichende Fläche aus (Länge x Breite aller Wände)
  • Auf dem Farbeimer steht der Mengenverbrauch pro Quadratmeter
  • Damit können Sie dann den Verbrauch ausrechnen (Fläche x Verbrauch pro qm)
  • Den zweiten Anstrich bei der Berechnung nicht vergessen.

So wird’s gemacht: 

  • Bevor Sie mit dem Streichen beginnen: Abkleben, Abkleben und nochmals Abkleben. Damit Sie saubere Kanten erhalten und die Farbe nur dort hinkommt wo Sie hin soll, nämlich auf die Wand. Dafür müssen alle Kanten gut mit Malerkrepp abgeklebt werden. Den Boden sollten Sie mit Malerfolie auslegen.
  • Wir können Ihnen dann nur empfehlen eine Grundierung auf die Wand aufzubringen, damit die Farben überall gleich gut haften bleiben.
  • Und jetzt kommt endlich Farbe an die Wand! Fast – vorher muss die Farben gut umgerührt werden, denn die Farbpigmente setzen sich gerne mal am Boden des Eimers fest.
  • Mit dem Farbroller streichen Sie nun gleichmäßig die großen Flächen, mit den Pinseln die Ecken und Fensterlaibungen
  • Generell sollten Sie nachdem die Farbe getrocknet ist einen zweiten Anstrich vornehmen. Gerade dann wenn Sie sehen, dass der Untergrund noch durchscheint.

Rund ums Verputzen…

Das brauchen Sie: 

  • Putz
  • Spachtel
  • Glättkelle
  • Glättbrett
  • Putzkelle

 
Diese Putze gibt es: 

  • Gipsputz wird als Untergrund für Tapeten oder Farben verwendet. Die Oberfläche ist danach nahezu glatt.
  • Dekorputz ist stattdessen eine strukturierte Grundierung, die später nur noch gestrichen werden muss. Sie können aber auch dem Putz gleich Farbe zumischen, dann sparen Sie sich den späteren Anstrich. Dekorputz gibt es in verschiedenen Körnungen.
  • Lehmputz hat ganz besondere Eigenschaften: Er zieht Feuchtigkeit aus der Raumluft heraus und gibt diese bei Bedarf wieder ab. Allergene und Feinstäube werden minimiert.

Innenputze kann man nach den unterschiedlichen Zusammensetzungen unterscheiden. Es gibt z.B. mineralische Putze die dann aus Gips, Kalk oder Zement sowie Sand und Wasser bestehen. Organische Putze bestehen aus einem hohen Anteil aus Kunststoffen wie Kunstharz.
 

Soviel Putz brauchen Sie:

Das kommt jetzt immer darauf an, wie dick Sie den Putz auftragen möchten. Deshalb ist es schwer darauf eine Pauschale Antwort zu geben. Kommen Sie einfach mit der zur verputzenden Gesamtfläche zu uns im Markt, wir beraten Sie gerne.

 
So wird’s gemacht: 

  • Dekor-Streichputz auftragen: Den Streichputz gut durchrühren, evtl. Farbpigmente in gewünschter Menge zumischen und nochmal gut durchmischen. Mit der Auftragswalze, ähnliche wie beim Streichen, kreuzweise satt auf eine Wand auftragen. Danach mit einer Finish-Walze strukturieren.
  • Dekor-Strukturputz auftragen: Den Putz mit einer Kelle auf die Wand auftragen und mit dem Reibebrett diagonal, kreuzweise oder rund strukturieren, damit eine gleichmäßige Oberfläche entsteht. Je nach dem kann man den Putz dann noch mit Spachtel- oder Pinseltechnik individuell strukturieren. Etwas handwerkliches Geschick ist dafür allerdings Voraussetzung. Gips- und Lehmputze werden ähnlich verarbeitet wie Strukturputze.

Was es sonst noch gibt...

Holzverkleidungen

Ein absolutes Naturprodukt, das jedem Raum ein individuelles Flair verleiht. Neben den klassischen Holzpaneelen, die auf eine Unterkonstruktion (Verlattung) geschraubt, genagelt oder gesteckt werden, gibt es allerdings noch viele weitere interessante Möglichkeiten. Kommen Sie doch einfach bei uns im Markt vorbei und lassen Sie sich inspirieren.
Die Vorzüge einer Holzverkleidung liegen dabei auf der Hand. Durch die Natürlichkeit des Materials entsteht eine gewisse Behaglichkeit. Holz leitet Wärme im Vergleich zu anderen Werkstoffen nur in geringem Maße weiter. Noch dazu ist die Holzverkleidung sehr funktional, da Sie darunter super Leitungen etc. ohne großen Aufwand verlegen können.

 
Fliesen

Neben den Holzverkleidungen sind auch Fliesen ein Naturprodukt. Sie bestehen hauptsächlich aus Steingut oder Steinzeug und es gibt sie sowohlunglasiert als auch glasiert. Unterschiedliche Größen und Abmessungen sind selbstverständlich, wie auch unterschiedliche Muster und Farben. Mit verschiedenen Verlegemustern können Sie zusätzlich Kreativ aktiv werden.
Achten Sie beim Kauf Ihrer Fliesen immer auf den Verwendungszweck und fragen Sie im Zweifel einen Fachberater.

Nachdem Sie jetzt einen groben Einblick haben was Sie so alles an die Wand bringen können, müssen Sie nur noch entscheiden, was Sie genau wollen. Dazu ist ein beratendes Gespräch bei uns im Markt sehr hilfreich. Unsere Fachberater helfen Ihnen gerne weiter.

ACHTUNG!
Renovierungsarbeiten und deren Folgen sind nicht immer ganz ungefährlich! Gehen Sie kein Risiko ein und erledigen Sie nur Arbeiten, bei denen Sie sicher sein können, dass Ihnen und Ihrer Umgebung nichts passiert. Sind Sie unsicher, gerade bei Elektro- und  Sanitärinstallation, ziehen Sie unbedingt einen Fachmann dazu, der Ihnen die Hilfestellungen geben kann oder die Arbeiten für Sie ausführt.

Wir haben die Hinweise und Tipps auf diesen Seiten mit größter Sorgfalt und Genauigkeit ausgewählt und dargestellt. Achten Sie bei der der Anwendung auf  Ihre persönliche Sicherheit und die Sicherheit anderer Personen, tragen Sie eine  entsprechende Schutzausrüstung und sichern Sie Ihre Umgebung ab. Lesen Sie in jedem Fall und ohne Ausnahme vor der Anwendung die Gebrauchs- und/oder Dosierungsanleitungen der verwendeten Werkzeuge und Materialien und halten Sie sich an die Angaben in diesen Anleitungen. Bei nicht sach-, bzw. fachgemäßer Anwendung entsprechend der Anleitung, sowie bei Fehlgebrauch schließen wir jegliche Haftung aus. Ihre gesetzlichen Ansprüche werden dadurch nicht eingeschränkt.