Einbrecher abschrecken…

Dazu braucht es nicht gleich eine große Alarmanlage…
Mit einfachen Mitteln, ohne großen Aufwand lässt sich schon viel bewirken. Besonders spontane Einbrüche lassen Sich z.B.  mit ausreichender Beleuchtung oder Kamera-Attrappen verhindern. Ist der mutmaßliche Einbrecher verunsichert oder muss mit dem Gedanken spielen, aufzufliegen, wird dieser wohl gar nicht erst einen Versuch starten. Es ist also sinnvoll in präventive Maßnahmen zu investieren und nicht darauf zu hoffen, dass der Einbrecher durch die einbruchshemmenden Fenster aufgehalten wird. Denn selbst bei einem erfolglosen Versuch haben Sie Schäden am Fenster.

Beleuchtung...

Beim Thema Beleuchtung kann man unterscheiden zwischen Innen- und Außenbeleuchtung. Bei der Innenbeleuchtung ist damit gemeint, Licht so einzusetzen, dass der Einbrecher den Eindruck bekommt, dass immer jemand zu Hause ist. Also wenn Sie sich im Urlaub befinden oder einfach so länger nicht zu Hause sind. 

Denn gerade dann ist die Gefahr eines Einbruchs besonders groß. Und was schreckt einen Einbrecher am meisten ab? Genau! Die Anwesenheit der Bewohner - der zumindest eine vorgetäuschte Anwesenheit (sog. Anwesenheitssimulation).

Mit Zeitschaltuhren lässt sich Ihre Anwesenheit sehr gut vortäuschen, in dem z.B. Lampen in verschiedenen Räumen ein- und ausgeschaltet werden. Fragen Sie bei uns nach – wir beraten Sie gern.

Bei der Außenbeleuchtung müssen Sie den richtigen Mittelweg zwischen „Flutlicht“ und „Flackerlicht“ finden. Um Strom zu sparen und nicht alles „taghell“ aussehen zu lassen ist es ratsam auf Bewegungsmelder zurück zugreifen. Solche Bewegungsmelder reagieren entweder auf Bewegung oder Wärme. Nähert sich also jemand diesem Bewegungsmelder, dann geht automatisch die Leuchte an, die mit diesem Melder gekoppelt ist.
Und wo bringen Sie diese Beleuchtungen an? Ganz klar, an der Haustür. Und im besten Falle auch noch an Nebeneingängen oder nur schwer einsehbare Stellen im Garten oder Haus.
Geht dann das Licht an, wenn sich ein Einbrecher nähert, signalisiert man dem Einbrecher nicht nur, dass seine Anwesenheit registriert wurde, es fällt gleichzeitig auch der Schutz der Dunkelheit weg. Und da die meisten Einbrecher nicht auf Konfrontation aus sind, werden die diese dann bereits die Flucht ergreifen.

Attrappen…

Auch hier gilt wieder: Abschreckung ist schon die halbe Miete!
Und was eignet sich da besser als Überwachungskameras - auch wenn es keine echte ist. Sie können Überwachungskamera-Attrappen an gut einsehbaren Stellen an Ihrem Haus montieren - der Einbrecher soll ja möglichst frühzeitig auf die Kameras treffen um abgeschreckt zu werden.
Bei dem Kauf solcher Kameratrappen sollten Sie allerdings darauf achten, dass diese auch wirklich täuschend echt aussehen. Das Material sollte wie bei einer normalen Kamera beschaffen sein. Die Linse muss auch wie eine Linse aussehen und im besten Fall führt dann noch ein Kabel aus der Kamera und verschwindet in der Wand. Um die Attrappe noch besser erkennbar zu machen hilft es, wenn diese mit einem blinkenden LED-Licht ausgestattet ist.

Es gibt aber auch noch weitere Attrappen mit denen Sie z.B. Ihre Anwesenheit im Haus vortäuschen können. Eine Fernsehattrappe gibt z.B. täuschend echt die Lichteffekte eines Fernsehers wieder. Mit einem elektronischen Wachhund können Sie so tun, als wäre ein Hund zu Hause.

Sie sehen also schon, es gibt zahlreiche Möglichkeiten Einbrecher zu verunsichern und abzuschrecken. Denken Sie doch mal über solche präventiven Maßnahmen nach.
Noch ein kleiner Hinweis am Rande: Ein gute Nachbarschaft ist auch vom Vorteil. Können Sie gut mit Ihren Nachbaren, können diese z.B. wenn Sie im Urlaub sind ein Auge auf Ihre Haus werfen und auf verdächtige Vorkommnisse reagieren.

Video-Türanlagen…

Bei Video-Türanlagen geht es im Endeffekt darum, zu erkennen wer an der Haustür klingelt. Solche Anlagen bestehen aus einer kleinen Kamera, die in der Regel zusammen mit der Klingel installiert wird und einem Türöffner mit kleinem Bildschirm in Ihrer Wohnung. Wenn dann jemand die Klingel betätigt können Sie auf diesem Display erkennen wer vor der Tür steht. Möchten Sie die Türe nicht öffnen, können Sie auch mit der Sprechanlage mit dem Gast Kontakt aufnehmen und sich beispielsweiße darüber erkundigen, was der Grund des Besuchs ist.

Lassen Sie sich bei Zweifel über die Echtheit der Aussagen z.B. Dienstausweise, etc. über die Kamera zeigen. Ihre Haustür öffnen Sie natürlich auch wirklich nur dann, wenn Sie sicher sind, dass es sich um seriöse Personen handelt.

Ich hoffen wir konnten Ihnen nun einen kleinen Überblickt über präventive Vorkehrungen zum Einbruchschutz mit auf den Weg geben. Haben Sie noch weitere Fragen, kommen Sie gerne bei uns im Markt vorbei. Unsere Fachberater stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Wir haben die Hinweise und Tipps auf diesen Seiten mit größter Sorgfalt und Genauigkeit ausgewählt und dargestellt. Achten Sie bei der der Anwendung auf  Ihre persönliche Sicherheit und die Sicherheit anderer Personen, tragen Sie eine  entsprechende Schutzausrüstung und sichern Sie Ihre Umgebung ab. Lesen Sie in jedem Fall und ohne Ausnahme vor der Anwendung die Gebrauchs- und/oder Dosierungsanleitungen der verwendeten Werkzeuge und Materialien und halten Sie sich an die Angaben in diesen Anleitungen. Bei nicht sach-, bzw. fachgemäßer Anwendung entsprechend der Anleitung, sowie bei Fehlgebrauch schließen wir jegliche Haftung aus. Ihre gesetzlichen Ansprüche werden dadurch nicht eingeschränkt.