Und wenn man nicht zu Hause ist...

Wenn man sich in der Regel einigermaßen vernünftig verhält und den Kopf einschaltet, bevor man irgendetwas macht, hat man schon sehr viel dafür getan, Unfälle, bzw. Unglücke von Anfang an zu vermeiden. Wenn man seine eigene Vernunft dann auch noch mit den richtigen Werkzeugen und Hilfsmitteln ergänzt, ist eine funktionierende Gefahren-Prävention schon sehr nahe und man kann immer beruhigter leben und auch schlafen.

Natürlich ist ein gewisses Sicherheitsdenken auch im Urlaub an Ihrem Urlaubsort wichtig. Jeder, der schon einmal einen Wetterumschwung in den Bergen erlebt hat, weiß, dass man eben einfach nicht ohne die richtige Bekleidung zum Wandern geht. Im übertragenen Sinn gilt das natürlich auch für Ihr Zuhause, Ihre Wohnung oder Ihr Haus und Ihren Garten.

Was helfen aber die besten Sicherheitsvorkehrungen zu Hause, wenn sie gar nicht zu Hause sind, sondern vielleicht wirklich gerade den eben genannten Wanderurlaub genießen.
Was kann man tun, damit Zuhause trotzdem nichts passiert?

Gegen Feuer, Wasser und Co…

Wenn Sie planen, längere Zeit in den Urlaub zu fahren, oder sich eventuell zu einem beruflichen Auslandsaufenthalt entschlossen haben, sollten Sie vor Ihrer Abreise dafür sorgen, dass Ihre (wertvollen) elektrischen Geräte vom Stromnetz getrennt werden. Fernseher, WLAN-Router, Stereoanlagen, Computer, eventuell Telefone, etc. - jedes Gerät, das nicht am Strom-Netz hängt kann auch keine Überspannung und keinen Kurzschluss bekommen. Eventuell können Sie sogar einzelne elektrischen Sicherungen komplett ausschalten, dann sparen Sie sich das An-und Abstecken einzelner Geräte.Ihren Kühlschrank oder Gefrierschrank sollten Sie natürlich vorher entsprechend abtauen.

Trennen Sie die Geräte aber nicht nur vom Strom-Netz, sondern zum Beispiel auch von Ihrem Computernetz und ziehen Sie auch die Antennenstecker Ihrer Fernsehgeräte, bzw. auch das Telefonkabel an Ihrem Telefon. Das sind alles Leitungswege, über die bei einem eventuellen Blitzeinschlag Überspannungen eindringen und Ihre Geräte beschädigen, bzw. zerstören können.

Drehen Sie alle im Haus vorhandenen Wasserhähne fest zu - auch die an der Waschmaschine und an Ihrer Geschirrspülmaschine. Wenn die Schläuche an diesen Geräten nicht unter Wasserdruck stehen, können sie auch nicht platzen. Und welcher Schaden durch einen geplatzten Wasserschlauch, eventuell sogar noch in einem mehrstöckigen Haus, entsteht, kann sich jeder vorstellen.
Lassen Sie Ihre Waschmaschine und Ihren Geschirrspüler während des Urlaubs  offen stehen, das verhindert eventuell Geruchs-und  Schimmelbildung.

Stellen Sie außer der Wasserversorgung bitte auch eine eventuell vorhandene Gasversorgung Ihres Küchenherdes oder auch Ihrer Warmwassergeräte ab.

Gegen Einbruch und Diebstahl...

Im letzten ist Jahr ist die Zahl der Wohnungseinbrüche erneut angestiegen - auf über 150.000 Einbrüche in Deutschland. Die möglichen Maßnahmen gegen den „unautorisierten“ Zugriff auf Ihr Eigentum sind verständlicherweise sehr, sehr umfangreich. Bei all der zur Verfügung stehenden Technik ist es aber leider trotzdem praktisch unmöglich, einen professionellen Einbrecher davon abzuhalten, Ihre Wohnung oder Ihr Haus betreten zu können.

Selbstverständlich aber können Sie es den dunklen Mächten erheblich erschweren, bei Ihnen Zutritt zu erhalten. Auch Einbrecher sind letztendlich nur Menschen  und suchen sich deshalb immer den leichtesten Weg. Je umständlicher, komplizierter oder auch anstrengender der Weg in Ihr Haus für den Einbrecher ist, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er tatsächlich einen Versuch unternimmt.

Ein Profi wird nicht einfach wahllos in irgendein Haus einsteigen - der sucht sich gezielt Objekte aus, in denen höchstwahrscheinlich keine Gegenwehr zu erwarten ist. Wenn also schon von außen erkennbar ist, dass die Besitzer im Urlaub sind oder zumindest abwesend, haben Sie den Verbrechern schon den ersten Gefallen getan.

  • Sorgen Sie also zum Beispiel in jedem Fall dafür, dass Ihr Briefkasten während Ihrer Abwesenheit nicht überläuft. Bitten Sie Ihre Nachbarn, Freunde oder Bekannte darum, Ihre Post regelmäßig abzuholen.
  • Rollläden an Ihren Fenstern sind in der Regel kein Hindernis für einen Einbrecher, es bringt also nicht wirklich viel, die Rollläden bei allen Fenstern zu schließen. Im Gegenteil - so geben Sie dem Einbrecher nur ein Signal, das über längere Zeit niemand zu Hause ist. Im Optimalfall haben Sie vielleicht Automaten zum Öffnen und Schließen Ihrer Rollläden installiert. Programmieren Sie diese Automaten doch einfach so, dass die verschiedenen Rollläden zu verschiedenen Zeiten immer wieder mal geöffnet und geschlossen werden, so wie es an einen ganz normalen Tag der Fall wäre (tags auf, nachts zu).
  • Alternativ gibt es auch geprüfte, einbruchhemmende Rollläden, bei denen die gesamte Konstruktion entsprechend einbruchhemmend aufgebaut ist. Und letztendlich können für Rollläden auch Sicherungen nachgerüstet werden, die ein Öffnen von außen verhindern sollen.
  • Um Anwesenheit vorzutäuschen, können Sie Lampen in verschiedenen Räumen mit entsprechend programmierten Zeitschaltuhren versehen, und dem Einbrecher so zu zeigen, dass sich jemand im Haus befindet. Mit den Zeitschaltuhren würden sich natürlich auch Radios oder sogar der Fernseher steuern lassen.
  • Selbstverständlich schließen Sie alle erreichbaren Fenster und Türen und sperren sie sofern möglich auch ab. Gekippte Fenster oder Balkontüren sind mehr oder weniger eine VIP-Einladung für jeden (in diesem Fall auch ungeübten) Einbrecher.
  • Offensichtlich nicht erreichbare Fenster (zum Beispiel in den oberen Stockwerken) sind für jeden, der bei Ihnen einsteigen möchte, eine willkommene Lösung, sobald Sie in ihrem Garten zum Beispiel Gartenleitern oder Ähnliches herumstehen lassen, dass für den Zutritt verwendet werden kann. Wenn der Einbrecher schon in Ihr Haus will, soll er sich doch gefälligst zumindest seine eigene Leiter mitbringen. Eventuell reichen dem Einbrecher aber auch bereits eine Mülltonne oder Gartenmöbel auf der Terrasse, um bequem ein Stockwerk höher zu kommen.
  • Sorgen Sie um Ihr Haus für „Festtagsbeleuchtung“ - zumindest ab und zu, bzw. natürlich vor allem dann, wenn sich so ein Einbrecher richtig wohl fühlt - wenn es dunkel ist. Mithilfe von Bewegungsmelder und den entsprechenden Lampen an den richtigen Stellen, leuchten Sie ihr Grundstück, Ihre Zugangswege und natürlich auch die „sensiblen“ Stellen, an denen der Einbrecher eventuell angreift, aus. Mit den genannten Bewegungsmeldern und modernen LED Lampen halten sich die Strom-Kosten dafür sehr im Rahmen. Und Einbrecher arbeiten nun mal nicht gern im Scheinwerferlicht.

Wenn Sie sich an die oben genannten Punkte halten, haben Sie es Ihrem ganz persönlichen Einbrecher schon einmal sehr viel schwerer gemacht, als ihm lieb sein kann. Sicher findet er in der näheren oder weiteren Umgebung sehr viel  leichtere Objekte - was schon für Ihren Schutz ausreichen kann. Aber natürlich gibt es noch sehr viel mehr Maßnahmen, um einen unerwünschten Zugriff zu vermeiden - zum Beispiel mechanische oder elektronische Hilfsmittel.

Fangen wir bei der Garage an.
Neben den Wertsachen die eventuell in Ihrer Garage vorhanden sind, wird der Weg durch das Garagentor möglicherweise auch als Zutrittsweg zu Ihrem Haus benutzt, wenn Sie zum Beispiel eine Verbindungstür eingebaut haben.
Waren Sie vorausschauend genug, um bereits beim Bau der Garage ein geprüftes, einbruchhemmendes Garagentor fachgerecht einbauen zu lassen, haben Sie damit erst mal kein Problem. Wenn das nicht der Fall ist können Sie Ihr Garagentor aber jederzeit nachträglich mit einer speziellen Garagentor-Sicherung (zum Beispiel einem Stangenschloss oder einem zusätzlichen Riegel) ausrüsten lassen.

Auch bei den Fenstern gibt es im Handel seit langem einbruchhemmende Fenster oder Balkontüren, die es alleine durch ihren Aufbau (Umrahmung, Beschläge, etc.) schaffen, einen Einbrecher länger als ihm lieb ist, abzuhalten. Eine entsprechend sichere Verglasung ergänzt das Ganze.
Aber es ist eben mal nicht jeder in der glücklichen Lage, neue zu bauen oder einen umfangreichen Umbau vor sich zu haben. Doch dafür gibt es ja auch noch einige Möglichkeiten zur Nachrüstung.

Bei manchen Fenstern und Türen können Beschläge nachgerüstet werden, die ein Aufhebeln des Fensters oder der Tür verhindern sollen. Zusätzlich sind diese Beschläge oft auch abschließbar. 

Sind die Fenster und Türen für einbruchhemmende Beschläge nicht geeignet, können sie aber in jedem Fall aufschraubbare Zusatzsicherungen anbringen, wobei dabei eine fachgerechte Montage selbstverständlich besonders wichtig ist.
Sorgen Sie dafür, dass die Sicherung sowohl an der Griffseite, als auch auf der gegenüberliegenden Seite des Fensters oder der Tür (also auch an der Seite an der die Bänder sitzen) angebracht werden.

Außentüren (zum Beispiel eine Kellertür) sind in der Regel nicht einsehbar und damit für jeden Einbrecher die ideale Stelle, um zu „arbeiten“. Die Geräusche beim Aufbrechen stören in der Regel niemanden und wenn der Einbrecher nicht gesehen wird ist das einfach perfekt für ihn.
Deshalb gibt es für solche Türen spezielle „Sicherheitspakete“, die neben dem Schloss mit Schließblech und den Aufhebel-Sicherungen auf der Bandseite auch die Befestigung der Zarge im Mauerwerk und eventuell das Türblatt selbst berücksichtigen.

Bei allen Türen ist es natürlich ganz allgemein wichtig, ein entsprechend sicheres Schloss eingebaut zu haben. Zu einem sicheren Schloss gehört aber nicht nur der Zylinder mit dem Schlüssel, sondern auch entsprechend massive und solide montierte Schließbleche und Schlossabdeckungen mit qualitativ hochwertigem Befestigungsmaterial. Was hilft Ihnen das beste Schloss, wenn es nicht sicher verschraubt ist. Gleiches gilt selbstverständlich auch für die Bänder und Scharniere.

Als weitere Sicherheitsvorkehrung ist es praktisch bei jeder Tür möglich, zusätzliche Schließvorrichtungen anzubringen. Ob einfache Türketten, Zusatzsicherungen für die Scharnierseite, Zusatzschlösser für die Schließseite, oder auch Riegel (bis hin zum Panzerriegel) – die Auswahl ist groß und jede zusätzliche Sicherung bedeutet mehr automatisch Aufwand und Stress für den, der versucht, die Tür unerlaubt zu öffnen.

Bei uns im Markt finden Sie eine große Auswahl an passenden Sicherheit -Artikeln für jede Tür und für jedes Fenster - und selbstverständlich erhalten Sie bei uns auch die entsprechende Beratung. Testen Sie uns einfach.

 

Als optimale Ergänzung zu den mechanischen Sicherungen in Ihrer Wohnung oder in Ihrem Haus haben sich Alarmanlagen bewährt.
Für Neubauten, oder entsprechend große Umbauten empfehlen sich drahtgebundene Alarmanlagen. Für den nachträglichen Einbau verwenden Sie in der Regel aber Funk-Alarmanlagen (wegen des Montage-Aufwands). Diese Alarmanlagen bestehen in der Regel aus einem Bedienteil (Alarmzentrale), einem Signalgeber (Sirene)  und mehreren Meldern. Manche Anlagen können auch direkt mit den mechanischen Sicherheitsmaßnahmen z.B. am Fenster verbunden werden und erhöhen so die Effektivität. Außerdem kann in manche Alarmanlagen auch ein Video-Überwachungssystem eingebunden werden. Um die Sache dann ganz rund zu machen, wäre es auch noch möglich, über diese Alarmanlagen zum Beispiel Rauch-oder Gasmelder anzusteuern, dann ist alles in einem System vereint.

Natürlich gibt es auch für Ihre Alarmanlage eine App (nach System) mit dem Sie die Anlage und eventuell eingebundene Kameras auch von außerhalb ohne Probleme steuern können.
Und selbstverständlich können entsprechende Anlagen nicht nur akustische Signale von sich geben, sondern zum Beispiel direkt mit einem Sicherheitsdienst verbunden werden, der im Notfall die Polizei alarmiert.

Welche Anlagen mit welchen Funktionen zur Verfügung stehen und welche dann auch für Sie und Ihre Wünsche geeignet sind, besprechen Sie am besten hier bei uns vor Ort mit unserem Fachmann. Wir zeigen Ihnen verschiedene Geräte,  beraten Sie bei der Auswahl und helfen Ihnen auch bei der Suche nach einem Montage-Betrieb. Bitte fragen Sie einfach nach wir helfen Ihnen gerne.

Wir haben die Hinweise und Tipps auf diesen Seiten mit größter Sorgfalt und Genauigkeit ausgewählt und dargestellt. Achten Sie bei der der Anwendung auf  Ihre persönliche Sicherheit und die Sicherheit anderer Personen, tragen Sie eine  entsprechende Schutzausrüstung und sichern Sie Ihre Umgebung ab. Lesen Sie in jedem Fall und ohne Ausnahme vor der Anwendung die Gebrauchs- und/oder Dosierungsanleitungen der verwendeten Werkzeuge und Materialien und halten Sie sich an die Angaben in diesen Anleitungen. Bei nicht sach-, bzw. fachgemäßer Anwendung entsprechend der Anleitung, sowie bei Fehlgebrauch schließen wir jegliche Haftung aus. Ihre gesetzlichen Ansprüche werden dadurch nicht eingeschränkt.